Der Känguru-Wettbewerb

Knobelaufgaben rund um die Mathematik

Der Känguru-Wettbewerb ist weltweit bekannt, es nehmen Schulen aus über 80 Ländern teil. In dieser 26. Runde des Känguru-Wettbewerbs war allerdings einiges anders.

Dieses Jahr startete der Känguru-Wettbewerb am 19.3.2020, doch weil momentan die Schulen geschlossen sind, durften die Schulen selbst entscheiden, wann die Schüler den Test schreiben sollten. Schüler von der dritten bis 13. Klasse können den Test mitschreiben, an der TMS sind Fünft- bis Siebtklässler verpflichtet am Test teilzunehmen.

Es sind viele Knobelaufgaben, die man bewältigen muss. Für manche Aufgaben gibt es weniger, für manche mehr Punkte. Die Arbeitszeit beträgt 75 Minuten. In den Klassenstufen 3-6 hat man 24 Aufgaben zu lösen, in den Klassen 7-13 sind es 30.

Jeder, der mitmacht, gewinnt! Es bekommt jeder Teilnehmer eine Urkunde und ein kleines jährlich wechselndes Geschenk. Für die/den Besten gibt es sogar noch ein größeres Geschenk. Und dann gibt es noch den „weitesten Kängurusprung“, das ist auch eine Auszeichnung. Man bekommt sie, wenn man am meisten Aufgaben hintereinander richtig hat. Der Preis dafür ist ein Känguru-Wettbewerbs-T-Shirt.

Wenn man gut genug ist, wird man zum Vorausscheid der Mathematikolympiade eingeladen. Ich war dabei! Zusammen mit einer guten Freundin wurde ich am 04.03.2020 zu einem Vorlesungssaal in die Universität zu Lübeck gefahren. (Der Vorausscheid findet jedes Jahr woanders statt.) Dort haben wir die Klausur geschrieben. Wir hatten 1,5h Zeit dafür. Die Aufgaben waren ganz schön kniffelig, aber es hat sehr viel Spaß gemacht.

Nach der Klausur gab es einen Mittagssnack und um 16:00 war die Siegerehrung. Jeder bekam einen kleinen Preis. Die dritten, zweiten und der erste Platz haben sogar noch ein Buch dazu bekommen. (Die Bücher haben nicht alle was mit Mathe zu tun.) Ich habe einen dritten Platz erreicht und mir ein Buch über optische Täuschungen ausgesucht. Es war ein sehr, sehr tolles Erlebnis und ich kann es euch nur empfehlen.

Probiert doch beim nächsten Mal auch so weit zu kommen oder sogar noch weiter, es lohnt sich!

Eva (5. Jahrgang)

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