Besondere Hobbys

Jeder kennt sicherlich Fußball, Gitarre oder Computerspiele spielen als Hobby, aber es gibt ja auch noch ganz andere Dinge, die man in der Freizeit unternehmen kann, die aber vielleicht nicht ganz so bekannt sind. Deshalb habe ich dazu aufgerufen, wenn ihr eines habt, euer besonderes Hobby mit uns zu teilen. Also schrieb ich eine Mail mit dem Betreff „Ausgefallene Hobbys“, was zu Missverständnissen führte. Ich meinte nicht, nicht stattfindende, sondern besondere Hobbys, worauf mich eine Mitschülerin aufmerksam machte. Nach der zweiten Mail und ein paar Wochen Schreib-Zeit kommen hier nun zwei interessante Artikel.

Aufrichtiges Interesse ist okay

Das Raster der Normativität schnürt sich eng um uns, seine Erschaffer. Wie ein zu schmal geschnittenes Kleidungsstück ächzt es unter der Masse derer, die aus seinen Fängen entfliehen wollen. Man könnte meinen, es würde sich öffnen, ein außenstehender Betrachter würde nicht bezweifeln, dass der Moment kurz bevorstünde, da die Nähte rissen und sich die auf den Einheitsmenschen komprimierte Masse in die weite Ebene der Individualität ergieße.
Doch es passiert nichts. Weil die, die die Nähte halten, mit aller Kraft gegen jegliches Lockern vorgehen.

Ich bin schwul.

Sprachen an der TMS

Hauke Danz (Latein) 
Kira: Warum sind Sie Lateinlehrer geworden? 
Herr Danz: Ich bin Lateinlehrer geworden, weil mich diese Sprache fasziniert und ich diese Begeisterung gerne auch meinen Schülern zeigen und vermitteln möchte. Durch Latein kann man sehr viel über die Welt, über Sprache, aber auch über sich selbst lernen. Ich selbst war zu meiner Schulzeit in der 8. Klasse sehr schlecht in Latein – die eine oder andere 5 war auch dabei. Da mich Latein aber fasziniert hat und ich unbedingt besser werden wollte, habe ich mich zusammengerissen und mit der Zeit hatte ich immer mehr Spaß am Lateinlernen – wer das liest, wird sich bestimmt denken, ich sei völlig verrückt. Aber so war es! In der Oberstufe hat mich mein damaliger Lateinlehrer dann gebeten, jüngeren Schülern Nachhilfe in Latein zu geben, was ich dann auch tat. Ich bin ihm dafür unendlich dankbar, denn so habe ich meine Berufung gefunden: dass (Latein-)Unterrichten und das Arbeiten mit euch Schülern. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen! 

Umfrage nach dem Homeschooling

Viele von euch denken normalerweise sicherlich: Oh nein, Schule! Früh aufstehen, Klassenarbeiten, schwierige Aufgaben. Und dann kam der Lockdown. Teilweises Ausschlafen, keine Arbeiten und Tests, für die man lernen muss, viel Zeit für die Aufgaben. Für einige sicherlich einfacher (wenn man die richtige Ausrüstung hat), aber keine Langzeitlösung. In den Sommerferien konnte man die Schule erst einmal vergessen und die freie Zeit (wenn auch nicht mit allem) genießen, bis zum neuen Schuljahr. Nun haben wir wieder regulären Unterricht, wenn auch mit Hygienevorschriften und Maskenpflicht. Stellt sich die Frage: Hat das Homeschooling unsere Ansichten gegenüber dem Präsenzunterricht verändert?

Der Alltag einer Einmalmaske

Guten Tag, ich bin eine Einmalmaske, heiße Mia und wurde heute als letzte meiner Kolleginnen und Kollegen aus unserem Karton befreit. Jetzt bemerke ich erst, dass der Karton doch ein guter Platz war, denn nun bin ich voller Schweiß und die Person, die mich trägt, hat Mundgeruch. Bäh! Aber fangen wir von vorne an.
Ich wurde mit ganz vielen anderen Masken in einer großen Fabrik hergestellt. Nachdem 20 Masken fertig waren, wurden wir alle in einen Karton gestopft, den ich am Anfang schon erwähnt habe. Nun ja. Nach dem vielen Geruckel und dem Hin- und Hergetrage standen wir endlich still.